Dreht Lauterbach jetzt durch?

[Andreas Neider:] Nachdem die EU inzwischen die Genesenenfrist auf 6 Monate festgelegt hat, hält Karl Lauterbach nicht nur trotzig an der jeder wissenschaftlicher Evidenz entgegen stehenden Dreimonatsfrist fest.

Lauterbach will nun sogar dafür sorgen, dass die EU ihre sechsmonatige Frist wie Deutschland auf drei Monate verkürzt, obwohl seine eigene Regierung diese Sechsmonatsfrist in Brüssel mit unterstützt hat.

 

Welche wissenschaftlichen Belege es dafür gibt, dazu äußert er sich natürlich nicht, denn hier widersprechen ihm nicht nur ernst zu nehmende Virologen in Deutschland wie etwa Alexander Kékule, Hendrik Steeck und Klaus Stöhr. Es gibt diese Belege schlichtweg nicht, denn das, worauf das RKI sich bei seiner Begründung gestützt hat, entbehrt jeglicher wissenschaftlichen Grundlage.

 

Würde Herr Lauterbach wenigstens das Aerzteblatt lesen, dann wüsste er, dass der Immunschutz Genesener mindestens genau so lange, wenn nicht gar länger als der von dreifach Geimpften anhält.

 

Und was die EU betrifft, so fordert sogar Markus Söder eine Anpassung der von Lauterbach vertretenen Genesenenfrist an die neue EU Regel von 6 Monaten, denn diese neue EU-Regel wurde ja auch von der deutschen Regierung in Brüssel mit untertstützt.

 

Und als ob das noch nicht genug wäre, behauptet Lauterbach nun auch noch, er habe von der Änderung des Genesenenstatus durch das RKI vorab nichts gewusst. Noch am Tag zuvor hatte aber, wie DIE WELT berichtete, Sabine Dittmar, seine Parlamentarische Staatssekretärin, im Bundestag eben jene Verkürzung des Genesenenstatus angekündigt. Wie kann Lauterbach also behaupten, er habe davon von nichts gewusst?

 

Lauterbachs Position wird somit immer unhaltbarer, denn er isoliert Deutschland nicht nur innerhalb der EU und gibt seine Coronapolitk der Lächerlichkeit preis, er macht sich überdies auch noch der Unwahrheit verdächtig. Wie lange kann und darf ein solcher Minister wohl noch im Amt bleiben?

 

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