Gute Nachrichten aus Dänemark: „Omikron bringe das Ende der Pandemie!“

 

Nach einem Bericht der englischen Tageszeitung DAILY MAIL vom 3. Januar 2022 sagte die leitende Epidemiologin des dänischen Staatsseruminstituts Tyra Grove Krause, dass die Omikron-Variante von Covid-19 das Ende der Pandemie bringen werde: „Wir werden in zwei Monaten unser normales Leben wieder haben“. Im Gespräch mit dem dänischen Fernsehen sagte sie, dass eine neue Studie ihres Institutes ergeben habe, dass das Risiko einer Krankenhauseinweisung durch Omikron halb so hoch sei wie bei der Delta-Variante.

 

Trotz früherer Befürchtungen, dass Omikron die Pandemie aufgrund der erhöhten Infektionsrate verlängern könnte, sagte Tyra Krause, dies könnte tatsächlich das Ende der Pandemie bedeuten. „Omikron ist hier, um zu bleiben, und es wird im kommenden Monat für eine massive Ausbreitung der Infektion sorgen. Wenn das aber vorbei ist, sind wir an einem besseren Ort als zuvor.“ Als Ergebnis, sagte sie, werden diese Infektionen für ein gutes Maß an Immunität in der Bevölkerung sorgen.

 

Dänemark meldete in den letzten Wochen einen Anstieg der Neuerkrankungen und verzeichnete am Sonntag 3.592,74 Infektionen pro Million Menschen, die höchsten siebentägigen durchschnittlichen Infektionen aller Zeiten – eine der höchsten Raten in Europa. Im Vergleich dazu liegt der siebentägige Durchschnitt der täglich neu bestätigten Covid-19-Fälle in Großbritannien pro Million Menschen bei 2.823,31, während diese Zahl in den Vereinigten Staaten 1.215,76 beträgt – niedriger als in vielen Ländern in Europa.

 

Auch Professor Lars Østergaard, Chefarzt der Abteilung für Infektionskrankheiten des Universitätskrankenhauses Aarhus, blickte in seinen Kommentaren zum 1. Januar auf das Ende der Pandemie. Er sagte, dass das Coronavirus zwar nicht für immer als Pandemie charakterisiert wird, aber wahrscheinlich nie vollständig verschwinden wird: "Aber wir wollen eine so gute Immunität in der Bevölkerung - teils wegen neuer Impfstoffe, teils weil Menschen infiziert werden -, dass wir damit umgehen können wie mit anderen Infektionen, die besonders in den Wintermonaten auftreten."

 

Tyra Krause stimmte dem zu und sagte abschließend: "Langfristig sind wir an einer Stelle, an der das Coronavirus endemisch geworden ist, aber wir haben es eingedämmt, und nur noch die besonders Schutzbedürftigen müssen bis zur nächsten Wintersaison geimpft werden."

 

In dieselbe Richtung gehen auch die Aussagen des Virologen Klaus Stöhr in einem aktuellen ntv-Interview.

 

Und der englische STIKO-Chef Sir Andrew Pollard ergänzt: "Wir können den Planeten nicht alle sechs Monate durchimpfen. Weitere Impfungen sollten nicht angeboten werden, bis ernsthafte Belege dafür vorliegen, wobei den am stärksten gefährdeten Personen Vorrang eingeräumt werden sollte."

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