Die Immunflucht von Omikron und die Problematik einer Herdenimmunität durch Impfungen

Immer mehr aktuelle Studien belegen die Immunflucht der Omikron-Variante, die sich aufgrund der durch die mRNA-Impfungen bewirkten schmalspurigen Immunabwehr hauptsächlich bei den Geimpften auswirkt, wie jüngste Untersuchungen in Großbritannien ergeben haben.

 

Wie ein weiterer Hinweis des Wissenschaftsjournalisten Peter F. Mayer zeigt, scheint die Omikron-Variante in dieser Hinsicht von den früheren Varianten "gelernt" zu haben, wenn man diese evolutionäre Tendenz so bezeichnen möchte.

 

Die sich damit immer stärker erweisende Untauglichkeit der mRNA-Impfstoffe, das Corona-Virus dauerhaft abzuwehren, führt vor allem in der Therapie von COVID-19 zu neuen Fragestellungen vor allem auch im Hinblick auf alternative Heilverfahren.

 

Peter F. Mayer zitiert in dem oben erwähnten Beitrag die Autoren einer Studie zur Immunflucht der Omikron-Variante. Diese stellen aufgrund dieser Problematik drei Kriterien für eine zukünftige Therapie von COVID-19 auf:

 

- Sie sollte eine hohe Wirksamkeit und Resistenzbarriere aufweisen;

- sie sollte die Virusreplikation wirksam reduzieren und die Virusausbreitung minimieren;

- sie sollte gegen alle SARS-CoV-2-Varianten wirksam sein, auch gegen die zukünftigen, und       keinen zusätzlichen Selektionsdruck in Richtung resistenter Varianten erzeugen.

 

Die Autoren kommen jedenfalls zu dem Schluss, dass die Aussicht, die Ausbreitung von Omicron und den künftigen SARS-CoV-2-Varianten durch Impfung zu kontrollieren, nicht realisierbar ist, insbesondere dann, wenn das Virus seine Fähigkeiten zur Immunumgehung und Übertragbarkeit weiter verbessert.

 

Ob die von den Wissenschaftlern diskutierten neuen antiviralen Medikamente wie etwa Molnupiravir oder Paxlovid eine wirksame Alternative darstellen, bleibe hier dahin gestellt. Sicher ist jedenfalls, dass sich zahlreiche Medikamente aus der Komplementärmedizin sowohl in der Prophylaxe wie in der Behandlung von COVID-19 als wirksam erwiesen haben. Diese wollen die Impfungen in ihrer vor allem bei den Vulnerablen berechtigten Form nicht vollständig ersetzen, stellen aber in der Behandlung eine wichtige Ergänzung und Alternative dar.

 

Umso problematischer erscheint die in 2020 vorgenommenen Umdefinition des Begriffes der "Herdenimmunität" durch die WHO.

Hieß es früher noch, dass Herdenimmunität entweder durch Infektion oder durch Impfung zu erreichen sei, so wird jetzt die Impfung bevorzugt dargestellt.

Peter F. Mayer stellt daher abschließend mit Recht fest: "In dieser wirklich zentralen Frage (der Herdenimmunität), liegt die WHO praktisch zur Gänze falsch. Weder schützt diese Impfung vor Infektion und Krankheit noch vor Weitergabe des Virus."

 

Der bekannte Schweizer Infektiologe und Epidemiologe Pietro Vernazza sagt deshalb auch zu einer Infektion mit der Omikron-Variante: "Ich möchte Omikron als natürliche Impfung bezeichnen. Leute, die sich noch immer nicht haben impfen lassen, werden das wohl über den natürlichen Weg machen müssen. Das wird nicht zu verhindern sein. Aber auch Menschen, die bereits geimpft sind, werden es nochmals durchmachen müssen."

 

Andreas Neider

 

!! Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende. !!

 

Falls Sie über neue Blog-Einträge informiert werden möchten, dann melden Sie sich bitte bei unserem Newsletter an.

 

Wir bitten darum, dass Sie eventuelle Kommentare fairerweise mit Ihrem korrekten und vollen Namen unterzeichnen. Kommentare ohne Namen schalten wir nicht frei. Falls Sie eine Antwort auf nicht freigeschaltete Beiträge wünschen, dann geben Sie bitte Ihre E-mail Adresse an. Vielen Dank.

Kommentare: 0